Superfoods von A – Z

Heute:  der  Amaranth

Die keinen Amaranth-Samen sind kaum mehr als einen Millimeter dick, stecken aber voller wertvoller Inhaltsstoffe. Die fettreichen Körner enthalten besonders viel von den wertvollen ungesättigten Fettsäuren wie Linolsäure und Alpha-Linolensäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann.

Zusätzlich liefern die kleinen samen ungewöhnlich viel Eiweiß. Der Eiweißgehalt in 100g Amaranth beträgt etwa 16 Gramm. eine Besonderheit ist dabei die hohe biologische Wertigkeit des Eiweißes. Sie beträgt 75 % und ist somit höher als die Wertigkeit von Milch oder Sojabohnen. Dadurch gilt Amaranth als guter Proteinspender bei veganer und vegetarischer Ernährung.

Außerdem enthält das Wunderkorn der Azteken für eine Pflanze erstaunlich viel Eisen. Weitere enthaltene Mineralstoffe sind Kalium, Phosphor, Kalzium und Magnesium, sowie Kupfer, Mangan und Zink.

Amaranth zählte schon zu den Zeiten der Inkas, Mayas und Azteken zu den Grundnahrungsmitteln der Menschen und gehört somit zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt und ist wegen seiner wertvollen Inhaltsstoffe als Getreideersatz bei Glutenunverträglichkeit beliebt.

Amaranth zählt zu den Pseudogetreiden, d.h. es wird genutzt wie ein Getreide hat aber botanisch einen anderen Ursprung. Zu den Herkunftsländern von Amaranth zählen Mittel- und Südamerika, asiatische Länder und Indien, wo es bis heute zu den Grundnahrungsmittel zählt.

Es gibt mehr als 70 Sorten, wobei einige auch mit dem mitteleuropäischen Klima zurecht kommen und zum Selbstanbau geeignet sind.

 

Die Ananas:

Ananas enthalten neben den Vitaminen und Mineralien auch Enzyme, die sowohl die Verdauung als auch die Verbrennung von Fett anregen, die Muskulatur entspannen, Muskelkrämpfe lösen und Arterienverkalkung vorbeugen.

Sie zählt zu den gesunden und beliebten Tropenfrüchten. Sie stammt aus dem amerikanischen Paraguay, jedoch ist heute Brasilien das hauptsächliche Anbaugebiet. Sie kann bis zu 5 m hoch werden und gilt als „Königin der Tropenfrüchte“. Durch den weltweiten Anbau ist sie inzwischen das ganze Jahr über im Supermarkt erhältlich und es gibt über 100 Sorten.

Ist eine Ananas reif erkennt man das an ihrem süßlichen Geschmack. Ist die Blattkrone grün gefärbt, ist sie frisch und hat sich am Stielansatz Schimmel gebildet ist sie kaputt.

Eine Ananas sollte bei Raumtemperatur  gelagert werden und sie sollten nicht zu lange gelagert werden, höchstens eine Woche im Kühlschrank.

Sie enthalten vor allem viel Vitamin C und das Enzym Bromelain. Sie ist besonders kalorienarm und enthält wenig Fett, dafür aber umso mehr Mineralien und Vitamine. Das Superfood eignet sich besonders als Pizzabelag, im Salat, Kuchen oder als gesunder Nachtisch.

Und hier ist noch ein leckeres, leichtes,  veganes Rezept mit Ananas:

                       Gebratener Reis mit Ananas

  • Vorbereitung: 5 Minuten
  • Kochzeit: 15 Minuten
  • Wartezeit:0 Minuten

Für Portionen

Zutaten: 

  • 200g Basmati Vollkornreis
  • 1-2 EL Sesamöl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 rote Paprika
  • 80g gefrorene Erbsen
  • 200g Ananas
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 EL Currypulver
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 Handvoll ungesalzene Cashewkerne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chiliflocken nach Belieben
  • frischer Koriander nach Belieben

Anleitung:

  1. Den Reis am Vortag kochen und im Kühlschrank aufbewahren
  2. Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. Die Karotte und die Paprika in feine Stifte schneiden, etwa 2 cm lang. Die Ananas ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden. Die gefrorenen Erbsen nach Packungsanleitung kochen. Die Cashews in einer Pfanne ohne Öl leicht anrösten.
  3. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig anbraten. Anschließend den Knoblauch dazugeben.  Ungefähr eine Minute anbraten, dann die Karotte und die Paprika dazugeben, 3 Minuten anbraten.
  4. Dann den Reis dazugeben und alles mit dem Currypulver und der Sojasauce würzen. 2 Minuten bei großer Hitze anbraten. Ananas, Cashews, Erbsen und Frühlingszwiebel dazugeben  und gut unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken. Nach Belieben mit frischem Koriander servieren.